Von der Steyersberger zur Kampsteiner Schwaig
Fotos von Angelika Kocsan, Christa Pawlek
3 Mädels-Wanderung im Wechselgebiet. Die Kampsteiner Schwaig hat seit kurzem mit neuen Besitzern wieder offen, das wollte ich mir anschauen. Vorweg: große Empfehlung! Sehr netter und engagierter Wirt.
Wir starten von der Steyersberger Schwaig zunächst durch die Diebsgrube zur Kranichberger Schwaig. Dort biegen wir links ab auf einen unmarkierten Steig, der beim Arabichl wieder auf eine rote Markierung trifft. Immer wieder gibt es schöne Aussichten nach Norden - Schneeberg, Rax, Schneealm, Hohe Wand - und nach Süden zum Hochwechsel bzw. bis zur Mönichkirchner Schwaig. Wir folgen der Markierung über Steinernes Kreuz, etliche weitere (Holz-)Kreuze und den Schwarzen Herrgott, an der Frauenalpe vorbei, bis zur Kampsteiner Schwaig. Das Wetter - kühl, Wolken und Sonne, windig - ist zum Wandern fein, zum Draußensitzen nicht. Also hinein in die Gaststube. Noch immer so gemütlich, wie sie früher war!
Wir laben uns mit Eier- bzw. Käsespätzle und Blattsalaten und plaudern angeregt mit dem Wirten. Dann wandern wir ein Stück zurück und unterhalb vom Schwarzen Herrgott rechts weiter. Jetzt durchgehend auf Sandstraße, mit zwei kleinen Gegensteigungen, aber auch sehr vielen Blumen. Glockenblumen und Fuchs-Knabenkräuter, sogar ein Albino ist dabei. Am Schluss zieht es sich etwas, wir sind auch schon müde. Aber dann ist die Steyersberger Schwaig wieder erreicht.
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